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Temporaladverbial
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Ein Temporaladverbial oder Zeitadverbial, auch Temporalbestimmung bzw. Zeitbestimmung, ist in der Grammatik ein Satzteil, der dazu dient, die beschriebene Situation in der Zeit einzuordnen oder andere zeitliche Eigenschaften einer Situation anzugeben. Die Bezeichnung Adverbial bezieht sich auf diese Funktion eines Ausdrucks und lässt offen, wie der Ausdruck aufgebaut ist: Es kann sich z. B. um eine Präpositionalphrase handeln (im nächsten Jahr) oder auch um einen adverbiellen Nebensatz (Temporalsatz, z. B. nachdem er das Haus verlassen hatte). Als Temporaladverb oder Zeitadverb wird ein Einzelwort bezeichnet, das als Temporaladverbial dienen kann und sich keiner anderen Wortart eindeutig zuordnen lässt (z. B. oft, jetzt, gestern).
Temporaladverbiale spielen im Satz mit dem Tempus (oder anderen zeitlichen Kategorien wie dem Aspekt) zusammen. Das Tempus enthält ebenfalls Information ßber Zeitverhältnisse, ist aber eine Grammatische Kategorie, wogegen Zeitadverbien etc. Bestandteile des Wortschatzes sind. Im Gegensatz zur Kategorie Tempus kommen Zeitadverbiale in allen Sprachen vorcite-ref-1[1] (der vorliegende Artikel beschränkt sich aber auf Beispiele aus dem Deutschen).
Zeitadverbiale werden auf verschiedene Weisen in inhaltliche Untertypen aufgegliedert. In diesem Artikel werden unterschieden:cite-ref-2[2]
⢠Temporale Positionsadverbiale, z. B. âgestern, dieses Jahr, baldâ (zu unterscheiden von lokalen Positionsadverbialen)
⢠Daueradverbiale, z. B. âeine Stunde lang, in(nerhalb) einer Stunde, seit einer Stundeâ
⢠Phasenadverbiale, z. B. âschon, nochâ
⢠Frequenzadverbiale, z. B. âoft, dreimalâ.
Bei den meisten Typen von Zeitadverbialen lassen sich auĂerdem mehrere DeutungsmĂśglichkeiten unterscheiden, da es verschiedene Ebenen des Zeitbezugs im Satz gibt. Vor allem kann unterschieden werden zwischen einem engeren Bezug auf das vom Verb beschriebene Ereignis selbst, im Gegensatz zu einem weiteren Bezug auf die Betrachtzeit des ganzen Satzes (zu der die Zeit des Ereignisses dann in Beziehung gesetzt wird).
Contents
⢠Daueradverbiale
⢠Phasenadverbiale
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Form- und Funktionsklassen
Temporale Bedeutung in verschiedenen Wortarten
Ausdrßcke, die Angaben ßber Zeit oder Zeitverhältnisse bilden kÜnnen, sind:
⢠Alleinstehende WÜrter: Adjektive und Adverbien
Adjektive sind WĂśrter, die im Prinzip flektierbar sind, Adverbien sind WĂśrter, die unflektierbar sind. Beispiele fĂźr Zeitadverbien sind daher: jetzt, heute, soeben, unlängst, sofort, danach, vorher, Ăśfters, stets, lange, nachmittags.cite-ref-5[5] Als Adverb werden traditionell auch die AusdrĂźcke bezeichnet, wo ein zusammengesetzter Ausdruck zu einem Wort zusammengerĂźckt ist, etwa: âseitdemâ (entstanden aus der Präpositionalphrase âseit d(ies)emâ). Beispiele fĂźr Adjektive mit temporaler Bedeutung: ewig, kurz, lang.cite-ref-6[6] Die Abgrenzung erfolgt oft unklar; beispielsweise wird häufig häufig als Adverb bezeichnet,cite-ref-7[7] trotz flektierter Vorkommen wie: âhäufige Besucheâ.
⢠WÜrter, die zusammen mit Ergänzungen Zeitangaben bilden:
Präpositionen: in (einer Stunde), nach (einem Jahr), seit (der RĂźckkehr), vor (fĂźnf Wochen); in manchen Sprachen auch Postpositionen: Englisch five weeks ago.cite-ref-8[8] Konjunktionen / Subjunktionen: nachdem (er das Haus verlassen hatte), sobald, während, als, solange, bevor, bis (er schläft). â Siehe den Spezialartikel Temporalsatz.
⢠Nominalphrasen mit Adverbialkasus:
eines Tages, einen Tag, letzten Monat
Die obigen Klassen von AusdrĂźcken kĂśnnen weiter ausgebaut werden, indem Modifikatoren hinzutreten; zum Beispiel bei Präpositionen: âkurz vor dem Knallâ; âzwei Monate nach dieser Begebenheitâ, ebenso zur Konjunktion: âkurz nachdem er gegangen warâ.
Eine Wortart, die zu diesen Unterscheidungen quer läuft, sind die AusdrĂźcke, mit denen solche Angaben erfragt werden kĂśnnen, z. B. âwann, wie oft, wie lange?â. EinzelwĂśrter dieses Typs werden als Frageadverbien bezeichnet.
Adverbiale und andere grammatische Funktionen
Temporaladverbiale liegen im engeren Sinn nur vor, wenn obige Zeitangaben Satzglieder bilden, aufgrund der Definition des Adverbials als Satzglied. Sie hängen dann also vom Prädikat des Satzes ab:
⢠âKurz nach seinem Weggang brach ein Feuer aus.â
⢠âKurz nachdem er weggegangen war, brach ein Feuer aus.â
⢠âWann brach das Feuer aus?â
Die Begriffe Adverbial und Angabe sind nicht bedeutungsgleich. Allerdings fungieren die meisten Temporaladverbiale tatsächlich als Angaben. Eine Ausnahme ist die Ergänzung bei dem Verb dauern z. B. mit Adverbialkasus:cite-ref-9[9] âEs dauert einen Tagâ.
Daneben gibt es Verwendungen derselben Ausdrßcke, die im engeren Sinn nicht als Adverbiale zählen: Präpositionalphrasen, Adverbien, Temporalsätze kommen auch als Attribute vor (von einem Substantiv abhängige Ausdrßcke):
⢠â[Sein Weggang kurz vor dem Ausbruch des Feuers ] machte den Kommissar stutzig.â
Selten findet sich auch ein Gebrauch als Prädikativum (Kopulaergänzung) oder sogar Subjekt:
⢠âDas Konzert war gestern.â
⢠âGestern war ein schĂśner Tag.â (auch im Englischen: Yesterday was nicecite-ref-10[10]).
Positionsadverbiale
Die Bedeutungsklasse der temporalen Positionsadverbiale, also Adverbiale der zeitlichen Lage, bildet ein besonders reichhaltiges System. Sie werden manchmal als die âTemporaladverbiale im engeren Sinnâ gesehen (das heiĂt, in manchen Texten ist mit âTemporaladverbialâ direkt âtemporales Positionsadverbialâ gemeint).cite-ref-11[11] Diese Adverbiale wirken besonders eng mit dem Tempus des Satzes zusammen.
Verbindung zur Bedeutung des Tempus
Temporale Positionsadverbiale haben Bedeutungen ähnlichen Typs wie das Tempus, fßgen dem jedoch feinere Unterscheidungen hinzu. In den folgenden Beispielen sieht man verschieden weit ausgreifende Zeitangaben, mit denen aber unterschiedslos die Vergangenheitsform des Verbs steht:
⢠âIn der FrĂźhzeit des Weltalls gab es noch keine Materie.â
⢠âVor vielen Jahren, als kleiner Junge war ich schon einmal hier.â
⢠âGerade eben, vor einer Minute war er doch noch da?â
In manchen Sprachen gibt es auch unterschiedliche Tempusformen, mit denen nach zeitlicher Entfernung unterteilt wird (siehe unter Tempus #Unterteilungen im Tempussystem). Auch solche Unterteilungen bleiben jedoch immer noch grĂśber als der vorhandene Adverbial-Wortschatz.
Positionsadverbiale mßssen also normalerweise mit dem durchs Tempus vorgegebenen Rahmen vereinbar sein. Im Deutschen gilt allerdings, dass die Tempusform des Präsens die Aussage nicht auf die Gegenwart einschränkt, sondern auch die Zukunft betreffen kann. Daher erhält man in diesem Fall, aber normalerweise nur hier, verschiedene Kombinationen:
⢠âJetzt ist die Webseite nicht erreichbar.â
⢠âMorgen ist die Webseite nicht erreichbar.â
⢠Sonst auch: âMorgen wird die Webseite nicht erreichbar sein.â
⢠Vergleiche aber: â âJetzt wird die Webseite nicht erreichbar sein.â â Hier kann âwirdâ nicht als Futur gedeutet werden, sondern nur als Modalverb mit der Bedeutung âvermutlichâ.
⢠Hingegen ohne Alternativen: âGestern war die Webseite nicht erreichbar.â
Ausnahmen entstehen durch die Besonderheiten der Zeit in Erzähltexten oder im Kontext von Plänen, wo das Tempus einen verschobenen Bezug hat. Beispiel: âMorgen war also der gefĂźrchtete Abreisetag...â (diese Kombination von Zeitangaben ist durch den besonderen Gebrauch des Präteritums als Erzählperspektive ausgelĂśst).
Im Gegensatz zu adverbiellen Verwendungen sind attributive Zeitangaben unabhängiger vom Tempus des Satzes:
⢠âFĂźr [das Konzert morgen ] wurde zu wenig Werbung gemacht.â
Das Zeitadverb âmorgenâ besagt, dass das Konzert fĂźr die Zukunft geplant ist, aber das Tempus der Aussage ist Vergangenheit.cite-ref-12[12]
Bestimmung der zeitlichen Lage
Beliebige Zeitpunkte bzw. Zeitintervalle lassen sich bestimmen, wenn eine Bezugszeit existiert, fßr die es eine Benennung gibt. Gestßtzt auf diese benannte Bezugszeit kann man dann eine zeitliche Relation angeben wie davor, danach, sowie zugleich oder innerhalb (eines Intervalls). Die Bedeutung aller Positionsadverbiale ist daher letztlich relational: Sie ordnen eine Zeit, ßber die geredet wird, bezßglich einer gegebenen Zeit ein.cite-ref-13[13] Das System ähnelt dem der lokalen Positionsadverbiale, allerdings ist die Struktur der Zeit einfacher als die des Raums, denn es gibt hier nur eine geordnete Folge von Zeitpunkten bzw. -intervallen.
Im einfachsten Fall ergibt sich die zu bestimmende Zeit in zwei Schritten durch Zugriff auf die Bezugszeit plus eine zeitliche Relation dazu, es gibt aber auch komplizierter aufgebaute Zeitbestimmungen, mit Zwischenschritten bei den Zeitrelationen oder zusätzlichen MaĂangaben.
Die folgende Beispielliste ist danach geordnet, auf welche Weise die Bezugszeit gegeben ist:cite-ref-14[14]
⢠Deiktisch, d. h. Bezugszeit ist die ĂuĂerungszeit.
jetzt = âzugleich mit der ĂuĂerungszeitâ oder âin einem Intervall, das auch die ĂuĂerungszeit enthältâ heute = âinnerhalb des Tages, der die ĂuĂerungszeit enthältâ (mit kalendarischer Begrenzung) gestern = âinnerhalb des Tages, der vor heute liegtâ (zwei Zeitrelationen und kalendarische Begrenzungen) vorhin = âkurz vor der ĂuĂerungszeitâ (mit vagem ZeitmaĂ kombiniert) vor 1 Stunde = âim Abstand von 1 Stunde vor der ĂuĂerungszeitâ (mit präzise definiertem ZeitmaĂ kombiniert)
Anmerkung: Eine Besonderheit des Wortes âheuteâ ist, dass von der ĂuĂerungszeit aus gesehen manche Teile dieses Tages in der Vergangenheit, andere in der Zukunft liegen: âheute ist... / heute war... / heute wird...â ist alles widerspruchsfrei mĂśglich. Bei âgesternâ ergibt sich dagegen kein Kontakt mit anderen Zeiten als vergangenen. Ansonsten funktionieren beide Adverbien aber gleich: In der Verwendung als Zeitadverbial bedeutet das Adverb âgesternâ: âzu einer bestimmten Zeit innerhalb des gestrigen Tagesâ, es bezeichnet nicht die gesamte Dauer des Tages.cite-ref-15[15] Anders ist es nur bei Verwendung als Subjekt eines Satzes wie: âGestern war ein schĂśner Tagâ â hier ist der gestrige Tag als solcher und als ganzer gemeint.
⢠Anaphorisch, d. h. die Bezugszeit ist vorerwähnt.
davor = âvor der bereits genannten Zeitâ am Tag zuvor = âinnerhalb des Tages vor dem Tag, in dem die bereits genannte Zeit liegtâ 1 Stunde zuvor = âim Abstand von 1 Stunde vor der bereits genannten Zeitâ
⢠Bezugszeit ist eine kalendarisch benannte Zeit:
vor 1945 = âvor dem Zeitintervall, das den Namen â1945â trägtâ
⢠Orientierung an einem Referenz-Ereignis
vor dem Krieg = âvor dem Zeitintervall, das âder Kriegâ (vorerwähnt, anaphorisch) einnimmtâ. während des Krieges = âinnerhalb des Zeitintervalls, das âder Kriegâ einnimmtâ nachdem er das Haus verlassen hatte = ânach der Zeit, die vom Ereignis des Verlassens eingenommen wirdâ
Manche AusdrĂźcke sind mehrdeutig bezĂźglich der Verankerung. Beispiel: Am Sonntag kann bedeuten:
⢠(1) (deiktisch) = âinnerhalb des Tages, der kalendarisch ein Sonntag ist und unter all solchen der ĂuĂerungszeit am nächsten liegt (danach oder davor).â
Beispiele: âAm Sonntag werde ich Kuchen backenâ (= der nächste Sonntag nach der ĂuĂerungszeit, Zusammenspiel mit dem Futurtempus) âAm Sonntag habe ich Kuchen gebackenâ (= der nächstliegende Sonntag vor der ĂuĂerungszeit, Zusammenspiel mit dem Perfekt).
⢠(2) (anaphorisch) = âinnerhalb des Tages, der kalendarisch ein Sonntag ist und der vorerwähnten Zeit am nächsten liegt (danach oder davor).â
Beispiel: âIn jener Woche hatte er extrem viel Arbeit gehabt. Erst am Sonntag bekam er wieder etwas Schlafâ (= an dem Sonntag, der auf die genannten lang vergangenen Werktage folgte, Zusammenspiel mit dem Adverb âerstâ, siehe unter #Phasenadverbiale).
Deutungen mit verschiedenem Bezug
In manchen Verwendungen von Positionsadverbialen kÜnnen zwei Arten des Bezuges unterschieden werden, nämlich ein weiterer Bezug auf die Betrachtzeit des Satzes, die vom Tempus ausgedrßckt wird, oder ein engerer Bezug auf die Zeit eines Ereignisses. Dies kann besonders deutlich beim Plusquamperfekt der Fall sein, bei dem das Ereignis gegenßber der Betrachtzeit verschoben ist (siehe im Artikel Tempus #Grundlagen: Situationszeit und Betrachtzeit):
⢠âUm neun Uhr war Anna schon gegangen.â
⢠âAnna war schon um acht Uhr gegangen.â
Obwohl sie verschiedene Zeitangaben enthalten, sind die beiden Aussagen miteinander verträglich: Im ersten Satz bezieht sich die Uhrzeitangabe auf die Betrachtzeit, zu der man bemerkt, dass Anna schon nicht mehr da ist (= âum neun Uhr war es soâ). Im zweiten Satz bezieht sich die Uhrzeitangabe auf das Ereignis des Weggehens, das vom Plusquamperfekt in einer Zeit vor der Betrachtzeit angesiedelt wird (= âes war so, dass sie um acht Uhr...â).cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
Daueradverbiale
Daueradverbiale bilden eine weitere inhaltliche Klasse der Temporaladverbiale (im weiteren Sinn). Sie machen Angaben, wie ein bestimmtes Zeitintervall sich zur Laufzeit oder zum Vorkommen eines Ereignisses verhält. Hierbei gibt es eine wichtige Wechselbeziehung zur Aktionsart oder zum Aspekt, somit auch zu den Arten, wie ein Ereignis beschrieben wird. Die Unterscheidung von zwei Untertypen spielt in der sprachwissenschaftlichen Literatur eine sehr groĂe Rolle, nämlich âdurative Adverbialeâ und âZeitrahmen-Adverbialeâ.
Durative Adverbiale
âDurativeâ Adverbiale sind z. B. eine Stunde lang und entsprechende Kurzversionen aus einfachem Adjektiv (lang, ewig, kurz) bzw. einfacher Substantivgruppe (eine Stunde, einen Monat), sowie Angaben einer Dauer anhand einer zeitlichen Grenze wie seit (einem Monat).cite-ref-18[18] Sie kommen charakteristisch mit durativen Verben vor, also Verben, die ein kontinuierlich verlaufendes Ereignis beschreiben und keine Bedingung fĂźr dessen Abschluss beinhalten, etwa: arbeiten, Klavier spielen, regnen, brennen.
Durative Adverbiale als MaĂfunktion fĂźr Ereignisse
Durative Adverbiale fungieren am häufigsten als MaĂangaben fĂźr Ereignisse. Sie sind darin parallel zu anderen MaĂ-Angaben wie dem Gewicht eines Gegenstands: Sie beinhalten MaĂ-Funktionen, die einem Gegenstand einen Messwert zuordnen.cite-ref-19[19] Der Gegenstand ergibt sich hier allerdings erst dadurch, dass von einer Masse eine Portion abgeteilt wird, also etwa dass aus einer Masse âHackfleischâ eine Portion auf die Waage gelegt wird, nur dann kann ein Wert in Gramm ermittelt werden. Das Daueradverbial ist der analoge Fall fĂźr Ereignisse:
⢠300g Hackfleisch = âDas Gewicht-in-g des Hackfleischs (d. h. der jeweiligen Portion) hat den Wert 300.â
⢠30 Minuten Klavier spielen = âDie Dauer-in-Minuten des Ereignisses (d. h. des gemeinten Ereignisausschnittes) hat den Wert 30.â
Das Adverbial in â30 Minuten lang Klavier spielenâ lĂśst also eine Episode von 30 Minuten aus dem Klavierspiel heraus, schlieĂt aber nicht aus, dass faktisch ein längeres Ereignis dieses Typs existiert, vergleiche: âNachdem sie 30 Minuten lang geĂźbt hatte, begann das StĂźck fehlerfrei zu gehenâ (vereinbar mit dem Fall, dass sie insgesamt 60 Minuten Ăźbt).
Die Anwendbarkeit des Daueradverbials â...langâ dient damit als ein Test fĂźr die Durativität von Verbbedeutungen (genauer gesagt fĂźr atelische Aktionsart). Inhärent begrenzte Ereignisbeschreibungen erlauben dieses Adverbial nicht:
⢠?? â30 Minuten lang das Steak aufessen.â
Das Verb âaufessenâ ist nicht durativ, denn die Wortbedeutung besagt, dass das Ereignis zu Ende ist, sobald das Steak weg ist. In so einem Fall kann das Ereignis nicht auĂerdem noch durch ein ZeitmaĂ begrenzt werden (ebensowenig kann man sagen: ?? â50g Wurstscheibeâ).cite-ref-20[20]
Weiterer Bezug auf reine Zeitintervalle
Adverbiale dieses Typs werden jedoch nicht nur auf Verbbedeutungen angewandt, sondern kĂśnnen auch fĂźr reine Zeiträume gelten, in denen etwas der Fall sein soll. In diesem letzteren Fall steht das Daueradverbial weniger eng am Verb, sondern bezieht sich auf einen grĂśĂeren Satzteil. Dies zeigt sich bei der Anwendung auf verneinte Prädikate:
⢠âDrei Tage lang hat er nicht telefoniert.â
⢠Vgl. die andersartige Bedeutung bei engem Bezug: âEr hat nicht drei Tage lang telefoniert.â
Ăhnlich verhalten sich Deutungen mit wiederholten Ereignissen
⢠âEr hat drei Tage lang auf dem Boden geschlafen.â
Der letzte Satz hat zwei Deutungen:cite-ref-21[21] Wenn ein Einzelereignis bemessen wird, ist die Bedeutung âein Schlaf von drei Tagen Dauerâ (Betonung: âEr hat DREI Tage auf dem Boden GESCHLAFENâ). Alternativ kann aber gemeint sein: âDrei Tage lang war es so, dass er jedesmal, wenn er schlief, auf dem Boden schliefâ (âdrei Tage lang auf dem BODEN geschlafenâ). Hier ist âauf dem Boden schlafenâ habituell gemeint, und das Bestehen dieser Gewohnheit wird mit der Dauerangabe modifiziert.
Zeitrahmen-Adverbiale
Der entgegengesetzte Typ wird als Zeitrahmen-Adverbial oder auch als âIntervalladverbialâcite-ref-22[22] bezeichnet. Er gibt ein Zeitintervall an, das groĂ genug ist, so dass ein Ereignis vollständig hineinpasst. Hierbei muss ein Begriff der Vollständigkeit des Ereignisses vorausgesetzt werden, daher ist dieser Typ nur auf Ereignisbeschreibungen mit eingebauter Grenze anwendbar:
⢠âDie Schlange hat ihre Beute in 30 Minuten vollständig aufgegessen.â
Das angegebene Intervall kann grĂśĂer sein als die Laufzeit des Ereignisses, relevant ist nur, dass das Ereignis auf jeden Fall hineinpasst:cite-ref-23[23]
⢠âHat sie es geschafft, das ganze Tier in 30 Minuten aufzuessen?â â âJa. Sie hat sogar nur 20 Minuten gebraucht.â
Hier ist in der Intervallangabe âin 30 Minutenâ ein zwanzigminĂźtiges Ereignis vollständig enthalten. Wird die Angabe so aufgefasst, dass das Ereignis genau 30 Minuten gedauert habe, so handelt es sich um eine Implikatur (eine Schlussfolgerung des HĂśrers/Lesers im jeweiligen Kontext aufgrund der vermuteten Aussageabsichten).
Zu beachten ist hier eine Mehrdeutigkeit: Der Ausdruck âin 30 Minutenâ kann auch ein deiktisches Positionsadverbial sein, mit der Bedeutung âzu einer Zeit, die 30 Minuten nach der ĂuĂerungszeit liegtâ.
Phasenadverbiale
Die Adverbien âschon, erst, nochâ und ihre Negationen ânoch nicht, nicht mehrâ werden als Phasenadverbialecite-ref-24[24] bezeichnet, ihr Bedeutungstyp auch als âPhasenpolaritätâcite-ref-25[25] oder âPhasenquantifikationâ.cite-ref-26[26] Manchmal werden sie mit Daueradverbialen zusammen gruppiert,cite-ref-27[27] sie bezeichnen jedoch keine Dauer und quantifizieren auch nicht Ăźber Intervalle (wie die unten behandelten #Frequenzadverbiale).cite-ref-28[28] Eine erweiterte Klasse aus den Phasenadverbialen zusammen mit dem Adverb âwiederâ wird auch als temporale Kontrastadverbiale bezeichnet.cite-ref-29[29] Die Bedeutung von ânochâ wird auch als Kontinuativ bezeichnet, die von ânicht mehrâ als Diskontinuativ.cite-ref-30[30]
Die Bedeutung dieser Adverbiale nimmt Bezug auf eine Gliederung von Abläufen in Phasen, nämlich einen Ăbergang von einer Zeit, in der das im Satz genannte Ereignis vorliegt, zu einer, in der es nicht vorliegt, oder umgekehrt. Hierbei wird, in Verbindung mit dem Tempus, die beschriebene Situation fĂźr die Betrachtzeit ausgesagt bzw. verneint, aber zusätzlich werden bestimmte Verhältnisse zu den umgebenden Zeiten vorausgesetzt oder impliziert.cite-ref-31[31] Die einzelnen Wortbedeutungen kĂśnnen folgendermaĂen veranschaulicht werden â hierbei bezeichnet â1â, dass das genannte Ereignis abläuft, und â0â, dass das Ereignis nicht vorliegt (also z. B. das Schlafen in âOtto schläft schon / noch / nicht mehr / noch nichtâ):
Phasen: <Vorphase; Betrachtete Phase> (+ mĂśgliche Folgephase)
schon: ...<0; 1>
noch: ...<1; 1> (erwartbarer Verlauf 1-1-0)
nicht mehr: ...<1; 0>
noch nicht: ...<0; 0> (erwartbarer Verlauf 0-0-1)
Beispielsweise bedeutet also âOtto schläft schonâ, dass er zur Betrachtzeit schläft, aber dass man ihn zu einer frĂźheren Zeit noch wach angetroffen hätte. In manchen Kontexten ergibt sich eine zusätzliche Bedeutungsnuance wie âOtto schläft Ăźberraschend frĂźhâ, dies ist aber nicht immer so und gehĂśrt nicht zur festen, wĂśrtlichen Bedeutung (vgl. auch: âWie du dir denken kannst, schläft er um diese Zeit schonâ).cite-ref-32[32]
Aus der Darstellung ergibt sich eine Ăhnlichkeit zwischen der Bedeutung von ânochâ und âwiederâ:cite-ref-33[33] Beide beziehen sich darauf, dass eine Situation derselben Art in der Vergangenheit schon vorliegt. Das Adverb ânochâ setzt aber voraus, dass die gegenwärtige Situation seit einer vorherigen Zeit kontinuierlich andauert, dagegen besagt âwiederâ, dass es eine abgetrennte und abgeschlossene Situation desselben Typs zuvor gab. Eine Ăhnlichkeit ist wiederum, dass die Existenz dieser vergangenen Situationen in beiden Fällen nicht ausgesagt wird, sondern eine vorausgesetzte Bedingung ist (eine Präsupposition). Daher ergeben die oben dargestellten PhasenĂźbergänge keine Bedeutungen in Form entsprechend ausgedehnter Intervalle.
Während ânochâ also kein Daueradverbial ist, kann es in einem anderen Sinn als durativ bezeichnet werden, denn es verlangt (in seiner zeitlichen Bedeutung) Kombination mit einem durativen (atelischen) Verb: âOtto schläft nochâ, jedoch nicht: â?? Otto schläft noch ein.â Zusätzlich muss fĂźr Modifikation mit ânochâ die Situation in Zukunft enden kĂśnnen, daher sind Aussagen seltsam wie âDas Buch ist noch auf Russisch.âcite-ref-34[34]
Neben der temporalen Verwendung gibt es Ăbertragungen der Phasenbedeutungen in andere Bereiche, z. B. als Anordnung auf einem Weg durch den Raum:cite-ref-35[35]
⢠âVenlo ist schon in den Niederlanden; Kaldenkirchen ist noch in Deutschland.â
Frequenzadverbiale
Frequenzadverbiale geben âHäufigkeitâ an, werfen jedoch oft Fragen danach auf, was eigentlich gezählt wird:cite-ref-36[36] Zeitabschnitte, Ereignisse oder noch anderes.
Inhaltliche Untertypen
Quantifikation Ăźber Zeitabschnitte
Ein Typ,cite-ref-37[37] der mit Sicherheit direkt auf Zeiten bezogen ist, sind Fälle wie: âjeden Sonntagâ, wobei âSonntagâ der Name eines Zeitabschnitts ist. Dieses Beispiel enthält eine Angabe vom Typ der Positionsadverbiale (s. o.), quantifiziert sie aber zusätzlich:
⢠âFritz spielte jeden Sonntag Karten.â
= FĂźr alle (relevanten) Sonntage in der Vergangenheit gilt, dass Fritz zu einer Zeit innerhalb dieses Sonntags Karten spielte.cite-ref-38[38]
(Definite) Zähladverbiale
Zähladverbiale, oder Adverbiale der âdefiniten Häufigkeitâcite-ref-39[39], sind die Bildungen mit Zahlwort und dem Element -mal: âeinmal, zweimal, dreimal, ... etc.â.
Unbestimmte Häufigkeit
Kombinationen mit Verben und aus mehreren Adverbialen
Zähladverbiale kÜnnen auf Ereignisse bzw. Ereignisbeschreibungen angewandt werden, die eine Begrenzung des Ereignisses festlegen, etwa Zustandswechsel oder punktuelle Ereignisse. Nicht abgegrenzte Situationen kÜnnen hingegen Interpretationsschwierigkeiten hervorrufen:
⢠âIch bin heute nacht dreimal aufgewacht.â
⢠? âIch habe heute nacht viermal geschlafen.â
Zustände, die prinzipiell unbegrenzt, aber veränderlich sind, kÜnnen relativ leicht so aufgefasst werden, dass sie in Form abgegrenzter Episoden vorliegen:
⢠âDie Temperatur war schon dreimal unter null Grad.â
= Sie war unter Null gefallen, zwischenzeitlich wieder gestiegen, aber dann wieder gefallen etc.cite-ref-42[42]
Es gibt aber auch Verwendungen, wo nicht einzelne Ereignisse, sondern komplexere Situationen gezählt werden:
⢠âEr hat oft dreimal am Tag angerufen.â
Hier werden Ereignisse des Anrufens mit der Anzahl âdreiâ gezählt, dies wird dann in eine komplexe Situation zusammengefasst, die ihrerseits als wiederkehrend bezeichnet wird (also: âan vielen Tagen war es soâ; man spricht hier auch von wiederkehrenden âFällenâ statt Ereignissen).cite-ref-43[43] Eine unbestimmte Häufigkeit kann also fĂźr Situationen ausgesagt werden, die aus einer bestimmten Anzahl von Teilereignissen zusammengesetzt sind, aber diese Anordnung lässt sich offenbar nicht umkehren.cite-ref-44[44]
Eine Quantifikation Ăźber âFälleâ statt Ereignisse kann in ihrer Deutung auch in eine Quantifikation Ăźber Dinge Ăźbergehen, zumindest dann, wenn andere Deutungen unsinnig wären:
⢠âDie Summe von zwei Primzahlen ist immer gerade.â
Hier bedeutet âimmerâ nicht âdie ganze Zeitâ sondern âalle Primzahl-Paareâ,cite-ref-45[45] oder âjedesmal wenn man so eine Summe bildet, kommt das herausâ.
Literatur
⢠duden2009Duden. Die Grammatik. 8. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2009, ISBN 978-3-411-04048-3.
⢠klein1994Wolfgang Klein: Time in language. Routledge, London 1994, ISBN 0-415-10412-2.
⢠pittnerKarin Pittner: Adverbiale im Deutschen. Untersuchungen zu ihrer Stellung und Interpretation. Stauffenburg Verlag, TĂźbingen 1999, ISBN 3-86057-450-7. â Kapitel 2.4: âTemporale Adverbialeâ, S. 75â83.
⢠zifonunGisela Zifonun et al.: Grammatik der deutschen Sprache. 3 Bände. Walter de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 3-11-014752-1. â Band 2, Kapitel E2, Abschnitt 1.3.1.2 âTemporaladverbialiaâ, S. 1142â1150.
Weblinks
Wiktionary: Temporaladverb
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Einzelnachweise
cite-note-11. â Klein (1994), S. 40.
cite-note-22. â Nach der Einteilung in: Wolfgang Klein: How Time Is Encoded. In: Wolfgang Klein, Ping Li (Hrsg.): The Expression of Time. Mouton de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-019582-8, S. 39â81. Siehe S. 65 f.
cite-note-33. â Zum Beispiel Pittner (1999), S. 75
cite-note-44. â Die Dudengrammatik (2009) (S. 784 / Randnr. 1191) gliedert nach â1. Zeitpunkt, 2. Frist (bis), 3. Ausgangspunkt (ab), 4. Erstreckung / MaĂ / Wiederholungâ. Anderswo wird diese vierte Gruppe in separate Gruppen geteilt, die zweite und dritte zusammengefasst. Manchmal werden auch Reihenfolgeadverbiale wie âzuerstâ mitberĂźcksichtigt (hier ist aber keine eigentliche Anbindung an Zeiten mehr gegeben).
cite-note-55. â Dudengrammatik (2009), Randnr. 850 / S. 575.
cite-note-66. â Zifonun et al. (1997), S. 1141
cite-note-77. â Dudengrammatik S. 575; Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. 5. Auflage. J.B. Metzler/Springer, Berlin 2020, ISBN 978-3-476-05093-9. S. 232 (in beiden Quellen im Widerspruch zur ansonsten dort vorgenommenen Abgrenzung Adjektiv/Adverb).
cite-note-88. â Klein (1994), S. 148.
cite-note-99. â Albert Busch, Oliver Stenschke: Germanistische Linguistik. Eine EinfĂźhrung. 3. Auflage. Narr, TĂźbingen 2014. S. 152f. unter der Bezeichnung âExpansivergänzungâ, die auf S. 153 von Akkusativobjekten unterschieden wird.
cite-note-1010. â Klein 1994, S. 143.
cite-note-1111. â So etwa in Pittner (1997), S. 75f.
cite-note-1212. â Beispiel abgewandelt nach dem in Klein (1994), S. 143.
cite-note-1313. â Klein (1994), S. 150 ff.
cite-note-1414. â Analysen nach Klein (1994), S. 150â157
cite-note-1515. â Klein (1994), S. 152f.
cite-note-1616. â Vgl. Klein (1994), S. 164, fĂźr ein englisches Beispiel.
cite-note-1717. â Vgl. auch Dudengrammatik (2009), S. 499f., mit Beispielen zum deutschen Präsensperfekt.
cite-note-1818. â âDurativadverbialiaâ nach der Aufzählung in Zifonun et al. (1997), S. 1141f.
cite-note-1919. â krifka1998Manfred Krifka: The Origins of Telicity. In: Susan Rothstein (ed.): Events and Grammar. Kluwer, Dordrecht 1998, S. 197â235. Siehe S. 214f.
cite-note-2020. â Vgl. Krifka (1998), S. 202, insbesondere Beispiel (12).
cite-note-2121. â Vgl. Klein (1994), S. 206, fĂźr ein englisches Beispiel.
cite-note-2222. â Krifka (1998), S. 215.
cite-note-2323. â Vgl. Krifka (1998), S. 216.
cite-note-2424. â auwera1998Johan van der Auwera: Phasal Adverbials in the languages of Europe. In: Johan van der Auwera, DĂłnall Ă Baoill (eds.): Adverbial constructions in the languages of Europe. Mouton de Gruyter, Berlin 1998, S. 25â145.
cite-note-2525. â Vgl. Raija Kramer (ed.): The Expression of Phasal Polarity in African Languages. Mouton de Gruyter, Berlin 2021.
cite-note-2626. â Sebastian LĂśbner: Dual oppositions in lexical meaning. In: Claudia Maienborn, Klaus von Heusinger, Paul Portner (Hrsg.): Semantics: An International Handbook of Natural Language Meaning. (= HandbĂźcher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, 33). De Gruyter, Berlin 2011, Band 1, Kap. 22, S. 479â506. Siehe S. 500f.
cite-note-2727. â Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. 5. Auflage. J.B. Metzler/Springer, Berlin 2020, ISBN 978-3-476-05093-9, S. 241 listet âschonâ und ânochâ mit anderen durativen Adverbien zusammen auf, wie âseitdemâ.
cite-note-2828. â Klein (1994), S. 146.
cite-note-2929. â Wolfgang Klein: How Time is Encoded. In: Wolfgang Klein, Ping Li (eds.): The Expression of Time. Mouton de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-019582-8, S. 39â81. Siehe S. 66f.
cite-note-3030. â van der Auwera (1998),S. 35.
cite-note-3131. â Zusammenfassung der Analyse von ânochâ nach: beckSigrid Beck: Readings of scalar particles: 'noch / still'. In: Linguistics and Philosophy, 43, (2020), S. 1â67, doi:10.1007/s10988-018-09256-1. Siehe S. 9. Dort auch die Analyse, dass die Vorphase präsuppositional ist.
cite-note-3232. â Klein (1994), S. 146, Bsp. (17).
cite-note-3333. â Vgl. Beck (2020), S. 13f.
cite-note-3434. â Klein (1994), S. 146f.
cite-note-3535. â Abgewandelt nach dem Beispiel auf S. 176 in Ekkehard KĂśnig: Temporal and non-temporal uses of schon and noch in German. In: Linguistics and Philosophy, Vol. 1, (1977), S. 173â198.
cite-note-3636. â Klein (1994), S. 199.
cite-note-3737. â angefĂźhrt von Pittner (1997), S. 82.
cite-note-3838. â Analyse nach Toshiyuki Ogihara: Tense, Adverbials, and Quantification. In: Raffaella Zanuttini et al. (eds.): Crosslinguistic Research in Syntax and Semantics. Negation, Tense, and Clausal Architecture. Georgetown University Press, Washington DC 2006, ISBN 978-1-58901-080-2, S. 231â247. Siehe S. 235.
cite-note-3939. â Klein (1994), S. 199
cite-note-4040. â Zifonun et al. (1997), S. 1141.
cite-note-4141. â Gruppe: âIndefinite frequencyâ bei Klein (1994), S. 199.
cite-note-4242. â Vgl. Klein (1994), S. 201.
cite-note-4343. â Zifonun & al. (1997), S. 1141
cite-note-4444. â Vgl. Klein (1994), S. 209 unten.
cite-note-4545. â Klein (1994), S. 200.